Hunde-Nassfutter im Test
10. Januar 2012 # 16:46 # Haustiere # Keine Kommentare
Hundebesitzer kaufen lieber Trockenfutter, da dies als gesünder gilt. Den Vierbeinern selbst hingegen schmeckt meist Nassfutter besser. Doch welches Futtermittel ist nun besser für unsere Haustiere geeignet?
Mit „sehr gut“ getestet
Im Jahr 2010 hat das Verbrauchermagazin Öko-Test sechs Hunde-Nassfutter getestet, darunter waren sowohl teures Markenfutter als auch Supermarkt-, und Discounter-Eigenmarken. Den ersten Platz belegte das für 1,68 Euro relativ günstige Nassfutter „AS Care for Dogs“ mit Lamm, Gemüse und Vollkorn. Dahinter kam das teure „Cesar Festtagsmenü“ mit Gans für 4,37 Euro, alle weiteren wurden mit „gut“ bewertet. Gesundes Nassfutter muss also keineswegs viel kosten.
Nassfutter für alte, kranke und allergieanfällige Hunde
Nassfutter ist durch seine breiige Konsistenz vor allem für Hunde mit Zahnproblemen geeignet. Da es leicht zu kauen ist, fressen es auch alte Hunde sehr gerne. Eine große Auswahl an Produkten für Hunde mit Allergien ist, im Gegensatz zu Trockenfutter, von Nassfutter ist erhältlich. Bei dem Hauptbestandteil von Nassfutter sollte es sich um Geflügel-, Rind-, Lammfleisch oder auch Fisch handeln, da Hunde Fleischfresser und somit auf eine hohe tierische Eiweißzufuhr angewiesen sind. Nassfutter enthält jedoch im Vergleich zu Trockenfutter weniger Proteine und Fette. Bei schlechter Qualität bekommt der Hund sehr schnell Mundgeruch, außerdem werden die Zähne nicht ausreichend gepflegt. Um die Gesundheit der Zähne zu gewährleisten ist es aus diesem Grund wichtig, seinem Hund zusätzliche Kauknochen zu geben oder das Nassfutter mit Trockenfutter zu mischen.
Zusatzstoffe vermeiden
Nassfutter enthält viele Aromen, die einen intensiven Geruch verströmen. Aus diesem Grund nehmen es Hunde gerne an. Die enthaltenen Aromen können für die Vierbeiner jedoch schädlich sein. Der Hundebesitzer sollte deshalb immer darauf achten, ein Produkt zu kaufen, bei dem auf Zucker sowie Farb-, Konservierungs-, Lock- und Aromastoffe verzichtet wird. Stattdessen sollten viele lebenswichtige Vitamine, Kohlenhydrate in Form von Gemüse, Vollkornprodukten oder Reis enthalten sein.
Futterumstellung – wichtige Hinweise
Eine Umstellung von Nass- auf Trockenfutter oder umgekehrt sollte immer sehr langsam erfolgen, da sonst Magen-Darm-Probleme auftreten können. So ist es ratsam, beide Sorten für 3 bis 7 Tage zu mischen. Diese Mischung kann als Hauptnahrung für den Hund verwendet werden, um von beiden Futtermittelarten die Vorteile zu nutzen.
Bild von: yamix – Fotolia.com
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