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Den Studienplatz erstreiten mit der Studienplatzklage

Momentan gibt es über zwei Millionen Studenten in Deutschland, das ist eine sehr beachtliche Zahl und das trotz Studiengebühren, gestiegenen Zulassungsbeschränkungen und gekürzter Gelder für die Bildung vom Bund. Und zu diesen Studenten kommt zu jedem Semesterstart auch noch eine stattliche Zahl an Erstis hinzu und fast ebenso viele verlassen als Alumnus die Universität oder Hochschule.

Der Zugang zum Studium wird erschwert

Leider sieht es für die Erstsemester nicht mehr so rosig aus, wie es früher der Fall war: Studiengebühren, hohe Zulassungsbeschränkungen und kaum noch zulassungsfreie Studienfächer erschweren den Zugang zu einer deutschen Hochschule. Besonders bei den beliebten Studiengängen kann es zu einem richtigen Kampf um den Studienplatz ausarten. Dieser beginnt mit der Bewerbung bei der Hochschule um einen Studienplatz, aber noch viel häufiger mit einem Antrag bei der ZVS, der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen. Diese entscheidet über die Vergabe der Studienplätze im Auftrag vieler Hochschulen.

Auf der Warteliste…

Bekommt man keinen Studienplatz zugesprochen, sondern nur einen Platz auf der Warteliste, kann man sich entweder damit abfinden und eventuell eine Ausbildung beginnen oder die Zeit der Wartesemester sonstwie sinnvoll füllen oder man wagt den Schritt und strengt eine Studienplatzklage an. Mit diesem besonderen Klageverfahren kann man einen Studienplatz einklagen und so wenn auch etwas verzögert, dennoch sein Studium beginnen. Bevor man eine Studienplatzklage aber ins Visier nimmt, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass sie mit Kosten (eventuellen Anwaltskosten, Bearbeitungsgebühren, etc.) verbunden ist und keine hundertprozentige Gewähr auf den Erhalt eines Studienplatzes ist, aber die Chancen deutlich für diesen erhöht.
Bei einer Studienplatzklage stellt man einen Antrag auf außerkapizitäre Zulassung, da man der Universität vorwirft, nicht alle ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen ausgenutzt zu haben. Kommt das Gericht zu dem gleichen Urteil, muss die Uni weitere Studienplätze bereitstellen, die dann unter allen Klägern ausgelost werden. So kann man also mit etwas Einsatz und einem Stücken Glück doch noch einen Studienplatz ergattern, auch wenn man zunächst einen negativen Bescheid von der ZVS erhalten hat.

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